Millionen Dokumente.
Die Tage, die zählen.
itsmt durchsucht die Mails, Scans und Akten eines Verfahrens fehlertolerant, wertet die Treffer über die Zeit aus und zeigt, an welchen Tagen sich etwas Ungewöhnliches abgespielt hat. Für Anfechtung (§§ 129 ff. InsO), Haftung (§ 15b InsO) und alles, wofür man Belege in großen Datenbeständen braucht.
Besondere Tage
Niemand liest drei Millionen Mails. Man muss wissen, wo man anfängt.
In einem Verfahren kommen Postfächer, Server-Abzüge und eingescannte Ordner zusammen, oft mehrere Terabyte. Gesucht wird nach Hinweisen auf Zahlungsschwierigkeiten, Absprachen, Sicherheiten. itsmt macht daraus eine handhabbare Auswahl und begründet sie.
Vom Datenträger zur Liste der Tage, die man sich ansehen muss
Einlesen
Mails samt Anhängen, Office-Dateien, PDF, Bilder und Archive werden ausgepackt. Die Verzeichnisstruktur bleibt erhalten.
.eml .msg .docx .xlsx .pdf .tif .jpg .zipTexterkennung
Gescannte Seiten und Bilder werden per OCR lesbar gemacht. Das Ergebnis liegt neben dem Original.
Scan.pdf → Scan_ocr.txtFehlertolerante Suche
Alle Begriffe werden in einem Durchgang gesucht, auch in schlecht erkannten Seiten. Ein falsch erkanntes Zeichen versteckt keinen Treffer.
Zahlungsunfähigkeit ≈ Zah1ungsunfahigkeitAuswertung
Treffer über die Zeit, Stimmungslage der Korrespondenz und statistisch auffällige Tage. Jedes Dokument ist einen Klick entfernt.
Effektstärke Δ · p < 0,01Die Texterkennung verliest sich. Die Suche findet trotzdem.
Probieren Sie es aus: Der Brief rechts ist so, wie ihn eine Texterkennung aus einem schlechten Scan liest. Gelb sind genaue Treffer, orange die fehlertoleranten. Kurze Begriffe werden genau gesucht, längere auch mit ein oder zwei abweichenden Zeichen.
Während die Suche läuft, sieht man ihr bei der Arbeit zu
Sechs Ansichten im Browser zeigen den laufenden Durchgang. Für Vorführungen lassen sich Namen und Suchbegriffe ersetzen und Vorschaubilder verpixeln, mit einem Tastendruck.
Status
Fortschritt mit Restzeit, Durchsatz und Auslastung des Servers.
Fabrikhalle
Jeder Thread ein Turm: blau und hoch, wenn er arbeitet, flach und gelb, wenn er auf die Texterkennung wartet.
Treffergebirge
Für jeden Suchbegriff wächst ein Kamm über der Zeitachse: wann worüber geschrieben wurde.
Drei Blicke auf dieselben Treffer
Wann wurde worüber geschrieben?
Jeder Balken zeigt, wie viele Dokumente eines Monats einen Suchbegriff enthalten. Ein Klick auf ein Segment öffnet genau diese Dokumente.
- Mails mit allen Anhängen, Word, Excel, PDF-Seiten und Bilder direkt im Browser, Treffer markiert
- Angesehene Dokumente werden vermerkt, Dubletten erkannt
- Wichtiges mit einer Taste in den eigenen Zielordner kopieren
Wann kippt der Ton?
Jedes Wort der Korrespondenz wird positiv oder negativ bewertet. Grün der Wert je Woche, rot das gleitende Mittel, blau die einzelnen Tage.
- Kennzahl wählbar: je Wort, je Schreiben, positiv und negativ getrennt
- Streuung als Band, gleitendes Mittel über 3 bis 31 Einheiten
- Ein Klick auf einen Tag zeigt die Schreiben dieses Tages
Welche Tage fallen aus dem Rahmen?
Jeder Tag wird mit Hunderten zufällig gemischter Datensätze verglichen: gleiche Begriffe, gleiche Mengen, nur anders verteilt. Was der Zufall nicht erklärt, wird rot markiert.
- Effektstärke (Glass’s Δ) und Signifikanz je Tag, getrennt nach Hauptkomponenten
- Je Tag die Begriffe, die ihn tragen
- Prüfliste aller besonderen Tage, Bericht mit Methode zum Ausdrucken
Auch ohne Suche: durch die Daten blättern
Der Dateibrowser zeigt jeden Ordner eines Verfahrens so, wie er auf dem Datenträger liegt. Mails, PDF, Word, Excel und Bilder öffnen sich mit der Leertaste, Begriffe lassen sich markieren.
Was wichtig ist, kommt in einen Zielordner und von dort auf den eigenen Rechner: einzeln oder als ZIP.
Die Daten bleiben, wo sie hingehören
Eigener Server
itsmt läuft auf einem Server unter Linux. Gelesen wird über den Browser, verschlüsselt per https. Kein Dienst außerhalb des Servers sieht die Daten.
Anmeldung mit Rollen
Jeder Benutzer meldet sich an und sieht nur seine Verfahren. Rollen regeln, wer zuschauen, wer die Darstellung umschalten und wer alles verwalten darf.
Protokoll
Jede Anmeldung, jede geöffnete Datei, jede Kopie und jeder Download wird mit Benutzer und Zeit festgehalten.
Vorführbar ohne Preisgabe
Namen, Pfade und Suchbegriffe lassen sich in den Live-Ansichten ersetzen, Vorschaubilder verpixeln. So kann man zeigen, wie gearbeitet wird, ohne zu zeigen, woran.
Selbst entwickelt
Suche, Auswertung und Web-Oberfläche sind in C und ohne fremde Bibliotheken geschrieben. Was die Software tut, ist bis ins Detail nachvollziehbar.
Nachvollziehbar
Jede statistische Aussage nennt ihre Methode. Der Bericht zu den besonderen Tagen sagt auch, wie viele davon allein durch Zufall zu erwarten wären.
KI fängt dort an, wo itsmt die Vorarbeit geleistet hat
Seit mehr als zehn Jahren setzen wir KI bei der Auswertung von Insolvenz- und Unternehmensdaten ein – immer ohne Cloud- oder KI-Dienste Dritter, vereinbar mit § 203 StGB und der DSGVO.
Eigene KI in itsmt
Läuft ausschließlich bei uns im Haus: Erkennung von Bildmüll, der sonst Texterkennung und Sichtung belastet, und Spracherkennung, die Audio- und Videodateien durchsuchbar macht. Weitere Funktionen folgen.
Erst sortieren, dann bewerten
itsmt fischt aus Millionen Dokumenten die potenziell relevanten heraus. Erst diese Auswahl bewertet eine KI oder ein Mensch – sinnvollerweise beide zusammen.
Bewertende KI: bei uns oder bei Ihnen
Gemietet auf unseren Servern im Haus oder on-premise auf Ihrer eigenen Hardware. In beiden Fällen bleiben die Daten in geschützten Räumen, nie in einer fremden Cloud.
Aus der Praxis der Insolvenzverwaltung
itsmt gehört zum Portfolio INVEP-Quantum, das TOMAREC einsetzt und anbietet. Entwickelt wird es von der André Koppel Software GmbH in Berlin, die seit vielen Jahren INVEP baut, die Software für Insolvenzverwalter. Aus deren Arbeit stammen die Fragen, die itsmt beantwortet.
Vorführung anfragen
Wir zeigen itsmt mit einem Beispielbestand oder, auf Wunsch, an Ihren eigenen Daten auf unserem Server.
TOMAREC Business Intelligence GmbH
Goerzallee 311 · 14167 Berlin